Das Lieferantenanschreiben
Ein Lieferantenanschreiben entscheidet, ob Sie echte Emissionsdaten bekommen oder Schweigen. Die meisten Abfragen scheitern nicht am Lieferanten, sondern an einer unklaren, unverständlichen oder einschüchternden Anfrage.
- Die Abfrage muss konkret sagen, welche Daten in welcher Form gebraucht werden.
- Sie muss erklären, warum gefragt wird, sonst landet sie im Papierkorb.
- Sprache und eine klare Frist erhöhen die Antwortquote deutlich.
Warum die meisten Anschreiben scheitern
Ein Lieferant, der eine vage Mail mit dem Betreff CBAM bekommt, weiß oft nicht, was genau er liefern soll, warum, und bis wann. Also tut er nichts. Die häufigste Ursache fehlender Daten ist nicht Unwille, sondern eine schlechte Anfrage. Wer die Abfrage als Formalie behandelt, bekommt formale Nichtantworten.
Was hineingehört
Ein wirksames Anschreiben benennt konkret die gewünschten Datenpunkte, idealerweise in einem ausfüllbaren Format. Es erklärt knapp, warum diese Daten gebraucht werden und welchen Vorteil korrekte Werte auch für die Geschäftsbeziehung haben. Es nennt eine realistische, aber klare Frist und einen Ansprechpartner für Rückfragen. Und es ist in einer Sprache verfasst, die der Lieferant versteht.
Mehrsprachig und nachverfolgt
Wer aus mehreren Ländern bezieht, braucht das Anschreiben in mehreren Sprachen. Genauso wichtig ist die Nachverfolgung: Eine einmalige Mail reicht selten. Erinnerungen, Rückfragen und das Schließen von Lücken gehören zum Prozess. Im Rahmen der CBAM-Entscheidungsakte und des Supplier Data Sprint liefern wir fertige, mehrsprachige Vorlagen und übernehmen auf Wunsch die Nachverfolgung.
Angaben zum CBAM nach bestem Wissen, Stand Juni 2026, ohne Gewähr. Dynamische Werte wie Zertifikatspreise, Standardwerte und Fristen können sich ändern. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Rechtsakte und die zuständigen Behörden. Dieser Beitrag ist keine Rechts-, Steuer- oder Zollberatung.
Was bedeutet das für Ihre Importe?
Allgemeine Erklärungen sind ein Anfang. Die CBAM-Entscheidungsakte prüft Ihren konkreten Fall in sieben Arbeitstagen.